Auf geht’s zum Oktoberfest mit dem Blasorchester des TVN

Das Blasorchester des Turnverein Niederbrechen hat sich in diesem Jahr für die Brecher Dorfgemeinschaft etwas ganz besonderes einfallen lassen: Am Sonntag, 27. September lädt es zur Brecher Oktoberfestpremiere ein.

Eingeläutet wird das Fest mit einem musikalischen Umzug durch das Dorf, der um 10.30 Uhr im oberen Teil des Dorfes beginnen wird. Wer am frühen Morgen schon wählen war, sollte sich am besten direkt dem Blasorchester auf seinem Weg durch das Dorf anschließen oder sich ab 11 Uhr in der Turnhalle Jahnstraße einfinden. Dort spielt das TVN-Orchester dann mit traditioneller Blasmusik zum Frühschoppen auf. Zur Mittagszeit übernimmt die „Oldieband“ unter der Leitung von Hans Steiner die musikalische Unterhaltung, ehe am frühen Nachmittag wieder Dirigent Oliver Nickel mit seinem Blasorchester Polka und Märsche zum Besten gibt. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt sein. Bei einem zünftigen Oktoberfest dürfen schließlich bayerische Spezialitäten nicht fehlen. Während Weißwürste, Leberkäse und Haxen den Hunger stillen werden, wird mit Oktoberfestbier und einem Schnapsrondell für jeden Durst etwas dabei sein. Die Alltagskleidung darf zu Hause bleiben, Dirndl und Lederhosen sind herzlich willkommen. Bei fröhlicher Frühschoppenatmosphäre wird das Orchester des TV Niederbrechen mit zünftiger Blasmusik bis ca. 17 Uhr seine Gäste verwöhnen.

Halbzeit beim Turnhallenausbau

Bald ist Halbzeit beim Ausbau der Jahn-Turnhalle des TV Niederbrechen. Die Abrissarbeiten sind im vollen Gange, der Anbau steht bereits.

Im Wirtschaftsbereich sind alle Bodenfließen rausgenommen worden, ebenso die Toilettenanlage der Gastwirtschaft. Dafür ist ein Durchgang zu den neuen Toilettenanlagen geschaffen worden. Diese sind bereits komplett fertig und bedürfen nur noch einiger kleiner Abschlussarbeiten. Im Neubau wird in Kürze bereits das Dach gedeckt und die neuen Fenster angepasst. Die Turn- und Sportgeräte haben bereits ihren neuen Platz im ehemaligen Thekenraum bezogen. Die nächsten Schritte sind bereits geplant: Von der Wirtschaft wird es einen Durchgang direkt nach draußen geben. Im September wird im Neubau der Estrisch eingebracht und der Rohbau verputzt. Im Oktober soll schließlich die Halle durch einen Durchbruch mit dem Neubau verbunden werden. „Wir liegen ganz gut in der Zeit“, berichtet Jürgen Arnold. „Den entstandenen Verzug durch die Bewilligung der Beförderungsgelder haben wir nahezu wieder aufgeholt.“ Startschuss war Mitte Juni, Ende November soll der Bau fertiggestellt werden und die Halle wieder in vollem Umfang für sportliche, musikalische und gesellschaftliche Aktivitäten zur Verfügung stehen. Bis dahin werden die täglichen Arbeiten weitergehen. Viele Mitglieder des TV Niederbrechen sind daran beteiligt und stemmen in Eigenleistung einen großen Teil der Arbeiten.

Sonne, Spaß und Musik pur beim Musikzeltlager

Seit Jahren ist es am Ende der Sommerferien immer wieder ein ganz besonderes Highlight für die Jugendmusikabteilung des Turnverein Niederbrechen, wenn es für eine Woche zum Zeltlager in die Domäne Hohlenfels geht.

So haben auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Kinder ihr Bett gegen die Luftmatratze getauscht und zusammen mit ihren Betreuern, den Hausmeistern und der Küchenmannschaft fünf tolle Tage verlebt. Die Musik stand hierbei natürlich im Vordergrund. Während das Schülerorchester unter der Leitung von Marie Blaum probte, hatte beim Jugendorchester Dirigentin Sabrina Quirmbach den Dirigentenstab fest in der Hand. Die Kinder waren mit viel Engagement und Spaß bei den täglichen Proben dabei. In den Registerproben, bei denen sich die einzelnen Instrumentengruppen mit einem Betreuer rund um den Zeltplatz zum separaten Üben verteilten, wurden die erarbeiteten Werke vertieft und gefestigt. Auch in der Musiktheorie lernten die jungen Musikerinnen und Musiker einiges. So konnten sie sich unter anderem in den Workshops „Gehörbildung“, „Rhythmus“ und „Dur/Moll“ je nach Vorwissen weiterbilden.

Bei all der harten Probenarbeit sollte natürlich auch die Freizeit nicht zu kurz kommen. Auf dem Programm standen Hobbykreise wie Gipsmasken basteln und Fußball spielen, aber auch „Das große Zeltlagerspiel“, Wasserspiele und Wasserplanenrutschen. „Bei der Hitze war der kühle Bach einfach richtig toll“, berichtet die 14jährige Larissa. Für das Abendprogramm hatten sich die Betreuer wieder einiges einfallen lassen. Nach einem Kennenlernabend stand das Spiel „Schlagt die Betreuer“ auf dem Programm, bei dem die Betreuer unter größter Anstrengung ein Unentschieden herausholen konnten. „Am meisten Spaß hat mir das Spiel ‚Wer lacht als erstes’ gemacht“, erzählt Sophie (9). Es folgte ein gruselige Nachtwanderung mit anschließendem Lagerfeuerabend, bei dem die Kinder bei Stockbrot und warmen Tee, Energie für die Nacht tanken konnten. Schließlich stand am letzten Abend noch das Spiel „Nobody is perfect“ auf dem Programm.

Zum Abschlusskonzert am letzten Tag kamen zahlreiche Eltern, Großeltern und Mitglieder des Blasorchesters, um zu hören, was die Kinder und Jugendlichen während der Woche eingeübt hatten. Das Schülerorchester erfreute mit „Old McDonald had a band“, „When the band goes marching in“ und „Mirasol“. Auch die Trommler, die für die letzten zwei Tage zum Zeltlager hinzugestoßen waren, präsentierten unter der Leitung von Kuno Wagner, was sie eingeübt hatten. Das Jugendorchester begeisterte mit dem Marsch „San Carlo“ und der Polka „Die 2 kleinen Finken“, bei der Franziska Behrendt und Jeanette Geis an der Querflöte ihr Können unter Beweis stellen konnten. Weiterhin standen noch „Fackeln im Sturm“, ein „DJOetzi“-Medley und der feurig-rhythmische „Brasilian Bay Dance“ auf dem Programm. Schließlich präsentierten beide Orchester zusammen noch ein Bodypercussionstück, bei dem die Musikinstrumente einmal pausieren durften und stattdessen Hände und Oberschenkel zum Einsatz kamen. Die Eltern schienen sehr froh, ihre Kinder endlich wieder in ihre Arme schließen und nach Hause mitnehmen zu können. Lars und Jonas (beide 8), die das erste Mal mit im Zeltlager waren, erklärten jedoch: „Uns hat es so viel Spaß gemacht, wir wären auch noch drei Tage geblieben“. (mib)